25. Mai 2015
von TT-Bormi
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Das Einspielen im Tischtennis dient dazu, den Körper an die sportartspezifischen Anforderungen und an das Spielgerät – den Tischtennisball zu gewöhnen. Dazu ist im Breitensport häufig nur 10 bis 15 Minuten Zeit. Aber was fängt man mit dieser Zeit am sinnvollsten an?
Wichtig ist auf jeden Fall, dass man bereits im Vorfeld eine sportartunabhängige Erwärmung durchgeführt hat. Das geht auch, wenn zum Beispiel der Einspieltisch durch Mannschaftskameraden bereits besetzt ist. Diese Erwärmung dient in erster Linie der Mobilisation, aber auch der psychischen Einstellung auf das folgende Tischtennistraining oder den Wettkampf. Viele spielen auch am Tisch danach lockerer.
Einspielen Tischtennis – so wird es aktuell sehr häufig gemacht
Jahrelang wurde das Einspielen immer nach dem gleichen Schema durchgeführt und gelehrt. Dies sah in der Trainerausbildung und heutzutage bei den meisten Vereinsspielern folgendermaßen aus
- Vorhand Kontern beide Seiten
- Rückhand Kontern beide Seiten
- Vorhand Topspin Spieler A (Spieler B blockt)
- Vorhand Topspin Spieler B (Spieler B blockt)
- Rückhand Topspin Spieler A (Spieler B blockt)
- Rückhand Topspin Spieler B (Spieler A blockt)
- fertig
Dieses Schema hat den Vorteil, dass es immer nach dem gleichen Muster abläuft und man sozusagen Routine und Sicherheit in die Schläge bekommt. Ein wesentlicher Nachteil ist die mangelnde Bewegung mit den Beinen, die im Punktspiel aber essentiell ist, um erfolgreich zu spielen.
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